Ein Monitor (engl. to monitor, überwachen, von lat. monere, ermahnen, warnen) bezeichnet allgemein eine meist technische Einrichtung, um etwas zu überwachen (siehe auch: Monitoring). Der Begriff bezeichnet u. a.:

ein elektronisches Anzeigegerät für Computer, Video-Anlagen oder Messgeräte, siehe Bildschirm
einen Kontroll-Lautsprecher, z. B. zur Bühnenbeschallung (damit die Musiker sich selbst hören) oder auch im Tonstudio für den Tonmeister. Entsprechend einen Kontroll-Fernseher in einem Fernsehstudio.
in der Informatik
eine Technik zur Benutzung von begrenzten Ressourcen durch nebenläufige Prozesse, respektive ein Computerprogramm zur Überwachung von Zuständen eines Computers bzw. eines anderes Programmes, siehe Monitor (Informatik)
ein primitives Betriebssystem, siehe Maschinensprachemonitor
ein Unix-Programm zur Dekodierung von Telegrammen und Signalen, siehe Monitor (Dekoder)
im medizinischen Bereich
eine technische Einrichtung zur ständigen optischen oder akustischen Überwachung von Vitalparametern in der Intensivmedizin, siehe Monitor (Medizin).
ein Berufsbild bei der Kontrolle klinischer Prüfungen, siehe Klinischer Monitor
eine Umfrage, die regelmäßig wiederholt wird, um zeitliche Veränderungen in der öffentlichen Meinung zu dokumentieren, siehe Monitor (Marktforschung)
ein politisches Fernsehmagazin des Westdeutschen Rundfunks, siehe Monitor (Fernsehmagazin)
ein stationäres Strahlrohr bei der Feuerwehr
ein US-amerikanisches Panzerschiff aus dem 19. Jahrhundert, siehe USS Monitor, und die daraus entwickelte
Kriegsschiffklasse, siehe Monitor (Schiff)
eine Reihe von russischen Erdbeobachtungssatelliten, siehe Monitor-E
den Funkrufnamen der Messfahrzeuge der Bundesnetzagentur (Zuteilung als Funkdienst der Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben).
ein Business-To-Business-Magazin der Informationstechnik aus Österreich, siehe Monitor (IT-Magazin)
Ein Lehrergrad in der brasilianischen Kampfkunst Capoeira

Als Ausgabegerät für Computer kommen Bildschirme auf Basis von Braunschen Röhren seit den 1950er Jahren zum Einsatz, zunächst mit vektorieller Ansteuerung (siehe Vektorgrafik). Die später aufgekommenen Videoterminals verwenden vorwiegend Rastergrafiken zum Aufbau des Bildes. Bei den meisten Videoterminals lassen sich die einzelnen Bildpunkte nicht direkt ansprechen, vielmehr übernimmt ein Character Prozessor die Darstellung von einzelnen Zeichen; die Anzahl und das Aussehen darstellbarer Zeichen ist somit durch diesen vorgegeben.

In den frühen 1980er Jahren wurde zunehmend die graphische Ausgabe wichtiger, treibend hierbei war unter anderem die Entwicklung von Computer Aided Design (CAD) und von grafischen Benutzeroberflächen (GUI, Graphical User Interface), die mit dem Macintosh populär wurden.

In jüngster Zeit eroberten auf Flüssigkristalltechnik basierende Flachbildschirme den Massenmarkt; 2003 wurden nach einer Erhebung der Gesellschaft für Unterhaltungs- und Kommunikationselektronik (gfu) in Deutschland erstmals mehr Flüssigkristallbildschirme abgesetzt als konventionelle Geräte mit Bildröhre.

3D-Monitore: Seit etwa 2001 gibt es auch Bildschirme, die dreidimensionale Bilder darstellen können, so genannte autostereoskopische Displays oder auch 3D-Monitore. Die Entwicklung befindet sich jedoch noch im Anfangsstadium, eine befriedigende virtuelle Realität ist mit ihnen noch nicht möglich.

Hier einige Hersteller von Bildschirmen:

Acer
ADI
AOC
Apple Computer
Asus
Belinea
BenQ
CTX
Daewoo
Dell
Eizo
Eye-Q
Formac
Hewlett-Packard
Hyundai
IBM
Iiyama
LaCie
LG Electronics
LUIS Multimedia
Lifetec
Miro
NEC/Mitsubishi
Philips
Samsung
Siemens
Sony
V7 (Videoseven)
ViewSonic
Yakumo

Quelle: Wikipedia.org

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